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Ausflugsziele - Salzburg (40 km)

NEU 2017: Salzburgfahrten

Ab Mai 2017 gibt es eine neue Busverbindung von Waging nach Salzburg. Immer Dienstag, Donnerstag und Sonntag von 1. Mai bis 31. Oktober fährt ein Bus nach Salzburg. Den Fahrplan mit allen Haltestellen und Preisen finden Sie hier.

 

Die Altstadt Salzburgs wurde 1997 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen, womit der kulturellen Bedeutung des unter der beeindruckenden Burg gelegenen Barockensembles Rechnung getragen wurde.Bischof Rupert gründete Salzburg zum Ende des 7.Jahrhunderts an Stelle der an einer bedeutenden römischen Heerstraße gelegenen Siedlung Juvavum. Von ihm leitet sich der historisch-geographische Begriff Rupertiwinkel her, in dem die Gemeinde Taching am See - lange Zeit zum Gebiet der Salzburger Erzbischöfe gehörend - liegt.

 

Das heutige Gesicht mit seiner barocken Altstadt bekam Salzburg im 17. und 18. Jahrhundert, als die Fürsterzbischöfe Wolf Dietrich, Markus Sittikus und Paris Lodron durch rege Bautätigkeit der Stadt ihren Stempel aufdrückten. Über hundert Kirchen, Schlösser und Paläste zeugen heute noch von der Macht der Erzbischöfe in Salzburg. Erst 1816 kam Salzburg zum habsburgischen Österreich.

Bild SalzburgBild SalzburgBild Salzburg

1756 wurde Wolfgang Amadeus Mozart in Salzburg geboren. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Salzburger Festspiele begründet, deren Wirkung auf das kulturelle Leben der Stadt noch heute ungebrochen ist. Und so kann sich das Theater-, Konzert- und Kunstangebot Salzburgs mit vielen Großstädten dieser Welt messen. Abgesehen von der kulturellen Bedeutung ist Salzburg aber vor allem sehenswert wegen des Flairs, den die Stadt vermittelt. Ein abendlicher Spaziergang mit Blick von der Burg auf die Altstadt oder ein sonntagnachmittäglicher Besuch in den zahlreichen Galerien und einem Kaffeehaus (am bekanntesten: das Tomaselli am Alten Markt) dürften bleibende Eindrücke vermitteln. Zu empfehlende Kaffeehäuser, wenn man sich vom Touristenstrom etwas entfernen will: am rechten Salzachufer findet man das Cafe Bazar oder bei schönem Wetter die Dachterrasse des Hotels Stein, von der aus man einen grandiosen Ausblick auf das gegenüberliegende Ensemble der Altstadt hat. Nachstehend geben wir einen Überblick über die bedeutenderen Sehenswürdigkeiten Salzburgs. Gut informieren kann man sich auch unter www.salzburg.info.

 

Das Stadtzentrum ist mit dem Auto einfach erreichbar, Parken kann man in einer der Altstadtparkgaragen am Rande der Altstadt. Ein Tip für einen Sonntag: einen an diesem Tag kostenlosen Parkplatz bereits außerhalb des "Neutors" suchen und über den Mönchsberg (den Weg von einem Einheimischen zeigen lassen) gehen. Eine schöne Aussicht hat man von der bewirtschafteten Terrasse des "Museums der Moderne" auf dem Mönchsberg. Es gibt aber auch günstige Angebote für die Anfahrt mit der Bahn, informieren Sie sich in der Tourist-Info.

 

Salzburger Dom

Der erste Dombau im Jahr 774 geht auf den Hl. Virgil (745-784) zurück. Nach einem Brand 1598 wurde 1614 von Fürsterzbischof Markus Sittikus nach Plänen von Santino Solari begonnen, den Dom wieder aufzubauen. 1628 wurde er von Fürsterzbischof Paris Lodron geweiht. Die Exponate reichen vom Domschatzes bis hin zu den Kuriositäten der fürstlichen Kunst- und Wunderkammer. In der Vorweihnachtszeit wird auf dem Domplatz der Salzburger Christkindlmarkt abgehalten, während der Festspielzeit findet hier die Aufführung des "Jedermann" statt.

 

Festspielhäuser

Hauptveranstaltungsorte der jährlich stattfindenden Salzburger Festspiele, am Fuße des Mönchsbergs, im sogenannten Festspielbezirk.

 

Festung Hohensalzburg

Die Festung Hohensalzburg, erbaut im Jahr 1077 von Erzbischof Gebhard und umfangreich erweitert durch Erzbischof Leonhard von Keutschach (1495-1519) ist die größte vollständig erhaltene Burg Mitteleuropas.

 

Erzabtei St. Peter

Erzabtei und Benediktinerkloster, um 700 vom hl. Rupert gegründet. Im Kern romanisch, in späterer Folge barockisiert. Felsengrab des Hl. Rupert. Ein Kleinod ist der Petersfriedhof mit Grabstätten bedeutender Persönlichkeiten, darunter Mozarts Schwester Nannerl und der Komponist Michael Haydn und mit im Mönchsberg befindlichen frühchristlichen Katakomben.

 

Getreidegasse

Weltbekanntes Herzstück der Altstadt mit idyllischen Zunftschildern, Portalen, Fassaden und Arkadenhöfen. Inzwischen leider vertouristet und macdonaldisiert, trotzdem muss man sie natürlich gesehen haben. Die heutige Gasse war schon in der Römerzeit eine bedeutende Verkehrsroute. Bis in die Regierungszeit Erzbischof Wolf Dietrichs von Raitenau (1587-1612) war die Gasse die einzige Verkehrsader durch die Stadt und in Richtung Bayern. Die Getreidegasse war auch die gesellschaftlich erste Adresse für Bürger (Stadträte, erzbischöfliche Beamte, Richter, Münzer wohnten hier) und das wirtschaftliche Zentrum. Ihre Bekanntheit hat die Getreidegasse Wolfgang Amadeus Mozart zu verdanken. Im Haus Nummer 9 kam der weltberühmte Komponist am 27.Januar 1756 zur Welt. Die Wohnung der Familie Mozart ist heute ein Museum.

 

Mozart-Wohnhaus

Mozarts Wohnhaus, das auch 'Tanzmeisterhaus' genannt wird, wurde 1617 erstmals urkundlich erwähnt. Der Inhaber des Hauses, Franz Karl Gottlieb Speckner, hatte ein freundschaftliches Verhältnis zu Mozarts Eltern und war einer ihrer Trauzeugen. Bereits 1765 wurde das Haus in der Getreidegasse 9, in dem der Musiker geboren wurde, für die Familie zu eng. Leopold Mozart wollte, dass Wolfgang genügend Platz zum Arbeiten bekommen sollte. Doch erst 1773, nach Vater und Sohns dritter Reise nach Wien, übersiedelten sie mit Mutter und Schwester Nannerl in das Haus am damaligen Hannibalplatz, heute Makartplatz 8. Wolfgang Amadeus Mozart lebte dort von 1773 bis 1780. Im zweiten Weltkrieg wurde das geschichtsträchtige Gebäude durch eine Fliegerbombe zu zwei Dritteln zerstört.

 

Mozartplatz

An diesem Platz steht das Mozartdenkmal, geschaffen von Ludwig von Schwanthaler und 1842 hier aufgestellt. Das Salzburger Glockenspiel erklingt täglich aus dem erzbischöflichen Palast.

 

Residenz

Mittelalterlicher Bischofssitz, erhielt Ende des 16. Jahrhunderts seine heutige Form und präsentiert sich jetzt als prächtige Frühbarockanlage. Zu besichtigen sind die Prunkräume sowie die Residenzgalerie (s. Museen). Am Platz vor der Residenz warten die Fiaker (Pferdekutschen) und bieten Stadtrundfahrten an.

 

Schloss Mirabell

Ursprünglich "Altenau" genannt, wurde das Schloss Mirabell 1606 im Auftrag Wolf Dietrichs für Salome Alt erbaut. Besonders sehenswert ist die Engelsstiege von Raphael Donner, die zum Marmorsaal, dem "schönsten Trauungssaal" Mitteleuropas führt. Mirabellgarten mit Statuengruppen nach Vorbildern aus der griechischen Mythologie. Auch das Salzburger Barockmuseum ist im Südflügel der ehemaligen Orangerie untergebracht. Die dort ausgestellten Kunstwerke sind Beispiele aus Arbeiten des 17. und 18. Jahrhunderts.

 

Franziskanerkirche

Stilgeschichtlich interessantester Kirchenbau Salzburgs. Geht auf ein Bauwerk aus dem 8. Jahrhundert zurück. Um 1220 erfolgte der Neubau der Basilika. Barocker Hochaltar von Fischer von Erlach, berühmte gotische Pacher Madonna. Gegenüber der Kirche befindet sich das Rupertinum (s. Museen), ein Museum für moderne Kunst.

 

Universitäts- oder Kollegienkirche

Größte Barockkirche Salzburgs. Als Universitätskirche von Fischer von Erlach erbaut und 1707 geweiht. Die vier Kapellen sind den vier Fakultäten geweiht. Am Universitätsplatz findet an allen Wochentagen der Grünmarkt mit Angeboten typischer heimischer Produkte statt.

 

Linzergasse

Seit der Römerzeit war die Gasse die Hauptverkehrsader der Stadtteile rechts der Salzach und bildete die wichtigste Ausfallstraße in Richtung Westen. Heute Einkaufsstraße, sehenswert sind die Sebastianskirche sowie der schöne, aber steile, von Passionskapellen gesäumte Weg auf den Kapuzinerberg.

 

Kapuzinerberg und Kloster

Der Kapuzinerberg, mit 636 m höchster Stadtberg, bildet das Nordende der Kalkalpen im Stadtgebiet. Der früher "Imberg" genannte Berg hat eine lange Geschichte: Bereits während der Jüngeren Steinzeit befanden sich am Ostabfall gegen den Stadtteil Gnigl hin Wohnplätze, aus der Zeit von 1000 v. Chr. weiß man von zwei Wohnstellen oberhalb des Kapuzinerklosters.

 

Haus der Natur

Das Salzburger Haus der Natur ist ein lebendiges Museum mitten in der Altstadt. Über 300.000 Besucher jährlich staunen in rund 80 Schauräumen über alle möglichen Facetten, die die Natur zu bieten hat (s. Museen).

 

Museum Moderner Kunst

Auf dem Mönchsberg befindet sich das Museum Moderner Kunst mit wechselnden Ausstellungen(s. Museen). Erreichbar entweder zu Fuß oder mit dem Mönchsberg-Lift. Über moderne Kunst lässt sich ja bekanntlich streiten, der Ausblick von der Terrasse der zugehörigen Gastronomie lohnt aber auf alle Fälle einen Aufstieg.

 

Salzburg Museum

Vermittelt dem Besucher einen Einblick in die kulturhistorische Entwicklung des Landes von der Prähistorik bis zur Neuzeit (s. Museen).

 

Hellbrunn - Schloss und Wasserspiele

Etwas außerhalb der Stadt gelegen, zählt das 1612-1615 erbaute Schloss Hellbrunn mit dem weitläufigen Park, den Wasserspielen und dem mechanischen Theater zu den schönsten Beispielen manieristischer Architektur nördlich der Alpen.

 

Alpenzoo Hellbrunn
Unmittelbar benachbart liegt der schön gelegene und sehenswerte Alpenzoo von Salzburg (s. Ausflugsziele mit Kindern).