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Ausflugsziele - Altötting (35 km) und Marktl (35 km)

Die erste urkundliche Erwähnung von "Oetting" erfolgte 748 und aus dieser Zeit stammt wahrscheinlich auch das Oktogon der Altöttinger Gnadenkapelle, einem der ältesten erhaltenen Kirchenbauten Deutschlands. Um das Gnadenbild der Schwarzen Madonna, einer burgundischen Arbeit aus der Zeit um 1300, entwickelte sich seit 1489 eines der bedeutendsten Wallfahrtszentren Europas. Seit der Wahl des vormaligen Kardinals Ratzinger zum Papst Benedikt XIV. hat Altötting mit dem benachbarten Geburtsort des Papstes, Marktl am Inn eine besondere Bedeutung bekommen.

 

Stiftspfarrkirche mit Schatzkammer

1511 erbaut von Jörg Perger. Spätgotische Hallenkirche mit eindrucksvollem Kreuzgang aus dem 13. Jahrhundert und der Uhr mit dem berühmten "Tod von Altötting", der jede Sekunde seine Sense schwingt. Gruft des Feldmarschalls Graf Tilly, im 30jährigen Krieg Gegenspieler Wallensteins.

Bild AltoettingBild Schwarze MadonnaBild Altoetting

Die Schatzkammer der Heiligen Kapelle

Seit dem Aufblühen der Marien-Wallfahrt im Jahre 1489 wurden aus Dankbarkeit einfache und kostbare Weihegaben geopfert. Wertvolle und interessante Sammlung von liturgischen Geräten, Schmuck- und Erinnerungsstücken, am bekanntesten das "Goldene Rössl ", ein Meisterwerk der französischen Goldschmiedekunst aus dem Jahr 1404.

 

Panorama

Rundgemälde der Kreuzigung Christi von Prof. Gebhard Fugel aus dem Jahr 1903. Einziges im Original erhaltenes Baudenkmal dieser Art und in diesem Ausmaß mit religionsgeschichtlicher Thematik in Europa.

 

Gnadenkapelle

Gnadenbild der Schwarzen Madonna, burgundische Arbeit um 1300. Unzählige Votivbilder aus mehreren Jahrhunderten.

 

St. Magdalena

Spätbarocke Kirche von 1697. Früher Klosterkirche der Jesuiten.

 

Bruder-Konrad-Kirche

1657 geweiht. Ehemals Franziskanerkirche, jetzt Kapuzinerkirche mit Grabstätte des heiligen Bruder Konrad.

 

Marienwerk "Neues Haus"

Alter Chorherrenstock von 1616, mit Anbau. Vorführung von "Marienfilm" und "Bruder-Konrad-Film". Im Tiefgeschoß: "Die Schau" von Reinhold Zellner. 22 Raumbilder mit über 5000 plastischen Figuren schildern die Geschichte der Altöttinger Wallfahrt.

 

Heimatmuseum

Eine wertvolle Sammlung von Votivgaben, Gemälden, einem historischen Stadtmodell und vielem mehr - im Gebäude der Bischöflichen Administration.

 

Die mechanische Krippe
Von Oberammergauer Meistern geschnitzte Figuren aus den Jahren 1926 - 1928 beschreiben die Geburt Christi und Alltagsszenen Bethlehems in lebendiger Bewegtheit. Teilweise elektrisch angetriebene 130 Figuren.

 

Stadtgalerie
Wechselnde Ausstellungen der bildenden Kunst in den neu renovierten Räumen der Stadt Altötting.

 

Einen Abstecher wert sind das benachbarte Neuötting mit dem schönen historischen Stadtplatz und vor allem Burghausen (s. dort) mit der Altstadt und der Burg.